1930 wurden die ersten Aufträge zur Konstruktion und Lieferung von Rangierschleppern vergeben. Von fünf Herstellern wurden insgesamt 18 Fahrzeuge bezogen. Die laufende Nummer der Fahrzeuge begann ab 6000. Vorangestellt war ein A für Akkumulatorenbetrieb bzw. ein V für Verbrennungsmotor. Eine Einteilung in Leistungsstufen fand zunächst noch keinen Eingang in das Bezeichnungsschema.
Vier Fahrzeuge (A 6000 - A 6003) waren elektrisch angetrieben und bezogen ihre Energie aus mitgeführten Akkumulatoren; drei Fahrzeuge (V 6004 - V 6006) erhielten Benzinmotoren. Der Rest (V 6007 - V 6017) verfügte über Dieselmotoren.
Die Fahrzeuge erhielten zudem - analog zu den Dampflokomotiven - eine Gattungsbezeichnung beginnend mit dem Gattungsbuchstaben "G". Diesem folgte die Anzahl der angetriebenen Achsen, die Anzahl der Achsen insgesamt sowie durch einen Punkt getrennt die durchschnittliche Achslast der angetriebenen Radsätze in Tonnen.
| Betriebsnummer | Lieferer | Gattungszeichen | Nummer ab 1931 |
|---|---|---|---|
| A 6000-6003 | AEG | G 22.6 | Ks 4012-4015 |
| V 6004-6006 | BMAG | G 22.6 | Kb 4000-4002 |
| V 6007-6009 | BMAG | G 22.6 | Kö 4003-4005 |
| V 6010-6012 | Deutz | G 22.6 | Kö 4006-4008 |
| V 6013-6015 | Windhoff | G 22.8 | Kö 4009-4011 |
| V 6016-6017 | Fürst-Stolberg Hütte | G 12.10 | Kö 0001-0002 |
1931 legte die Hauptverwaltung (HV) der Deutsche Reichsbahn mit Verfügung vom 17.01.1931 die Bezeichnung Kleinlokomotiven fest und definierte erstmals zwei Leistungsgruppen:
Leistungsgruppe I für Loks bis einschließlich 39 PS Motorleistung (Nummernkreis 0001 - 3999) und
Leistungsgruppe II ab einer Motorleistung > 40 PS (Nummernkreis ab 4000).
Die Umzeichnungen der vorhandenen Loks können dem nebenstehenden Kasten entnommen werden.
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Entwicklung




