Deutsche Bundesbahn - Baureihe 323


Insgesamt 892 Maschinen trugen die Baureihenbezeichnung 323 - welche Vorkriegs und Nachkriegsmaschinen vereinte.
Die zahlenmäßig größte Baureihe waren die Kleinloks der Baureihe 323. Unter dieser Bezeichnung wurden die Loks zusammengefasst, die im Gegensatz zur Baureihe 322 eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h aufwiesen. Die Loks waren mit Voith-Flüssigkeitsgetriebe und Druckluftbremse ausgerüstet. Dabei wurden ursprünglich zwei Gruppen unterschieden:

323 001 - 323 499 Deutz-Motor
323 501 - 323 999 Kaelble-Motor

Beim späteren Umbau von Loks der Baureihen 321 und 322 in die Loks 323 438 - 499, 927 und 929 - 999 wurde dieses Konzept jedoch wieder aufgegeben.

Insgesamt gab es 892 Loks der Baureihe 323. Die Einführung der Baureihe 324 wäre somit entbehrlich gewesen. Nicht belegt wurden die Nummern:

060 - 064, 089, 090, 159, 160, 195 - 200, 314 - 320, 356 - 400, 404, 500, 515 - 520, 563 - 570, 663 - 670, 708, 779, 885 - 900

Im Jahre 1999 wurde mit 323 460-6 die letzte Köf II der DB AG ausgemustert. Somit erlebte keine Kleinlok der Leistungsgruppe II den Jahrtausendwechsel im offiziellen Einsatzbestand, wohl aber als Gerät oder bei Privat-, Werks- oder Museumsbahnen.

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