Einheitskleinloks
Text folgt noch
Einheitsbauart 1934
Die Form ist gefunden, nun wird an den Details gearbeitet: Kö 0107 (Windhoff), Kö 0128 (Gmeinder).
Kö 0105 - Kö 0117
Kö 0118 - Kö 0129
Kö 0130 - Kö 0149
Kö 0150 - Kö 0168
Kö 0169 - Kö 0184
Windhoff
Gmeinder
Esslingen
Windhoff
Gmeinder
Die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft bestellte in der zweiten Jahreshälfte 1934 zunächst 80 Kleinloks der Einheitsbauart 1934 (Kö 0105 - Kö 0184), wobei erstmals die Maschinenfabrik Esslingen mit einer größeren Anzahl vertreten war. Die Auslieferung der ersten Maschinen begann im Januar 1935.
Mit dieser ersten Serie war die Reichsbahn durchaus zufrieden. Ausgeliefert wurden die Maschinen noch mit Stangenpuffern, bei den späteren Lieferungen wurden diese durch massivere Einheitspuffer ersetzt. Ein Charakteristikum dieser Lieferserie ist auch die Rangiergriffstange in Höhe des Motorvorbaus und die kurzen Holztritte am Umlauf. Viele Kö der 1934-Bauart wurden später aber an die nachfolgenden Serien angepasst, so dass eine optische Unterscheidung schwieriger wurde.
Verstärkte Einheitsbauart 1935
Die Kö I der verstärkten Bauart 1935 bei Anlieferung und im späteren DB-Zustand (Kö 0234, Kö 0229)
Kö 0185 - Kö 0190
Kö 0191 - Kö 0217
Kö 0218 - Kö 0244
Esslingen
Gmeinder
Windhoff
Aus der Betriebserfahrung mit den Kleinloks der Einheitsbauart 1934 wurde eine verstärkte Einheitsbauart 1935 entwickelt. Im Wesentlichen sind die Loks dieser Serie mit erheblich stärkeren Rahmen ausgeführt, das Gewicht der Loks stieg daher von 8 auf 10 t. Loks dieser Bauart waren nach BO zugelassen und durften als Zug auf die freie Strecke übergehen. Dies war den bisher gebauten Kleinloks aufgrund des geringen Gewichtes nicht möglich, da durch den geringen Raddruck die Schienenkontakte der Signalanlagen nicht ausgelöst wurden. Von der verstärkten Einheitsbauart 1935 wurden insgesamt 60 Loks an die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft geliefert (Kö 0185 - Kö 0244).
Verstärkte Einheitsbauart 1936
Der Abschluss des Kö I-Baus: Die verstärkte Einheitsbauart 1936, hier Kö 0278 (links) und Kö 0281 (rechts)
Kö 0245 - Kö 0289
Gmeinder
Den Abschluss der Entwicklung von Kleinloks der Leistungsgruppe I stellt die verstärkte Einheitsbauart 1936 dar. Bei diesen Loks wurde das Getriebe verbessert, zudem wurden einige Komponenten wie die Achswellen, die Getriebelagerung und die Tragfedern verstärkt. Sämtliche Loks (Kö 0245 - Kö 0289) wurden von Gmeinder gebaut. Damit endete der Bau der Kö I mit einer eigentlich nicht bemerkenswerten Anzahl von lediglich 186 Serienmaschinen.